Bode Museum

Museum/Veranstaltungsraum
Am Kupfergraben / Monbijoubrücke
10178 Berlin (Mitte-Tiergarten-Wedding)
Tel 030 - 2090-5577
Verkehrsverbindung
Friedrichstraße U6, S1, S2, S25, S5, S7, S75, S9
Bus 147
Tram M1, 12
Location Website
Den Planungsauftrag für das Kaiser Friedrich-Museum, das 1956 in Bode-Museum umbenannt wurde, übergab Kaiser Wilhelm II. an Oberbaurat Ernst von Ihne, einen der bekanntesten Vertreter des "Wilhelminischen Barock". Um das Gebäude in seiner optischen Wirkung wie aus dem Wasser aufsteigen zu lassen, gruppierte der Architekt den dreiflügeligen Bau um mehrere Innenhöfe herum direkt an das Spreeufer. Die dominante Kuppel wie auch die zwei opulenten Treppenhäuser geben dem Gebäude die herrschaftliche Ausstrahlung, die auch in den Dekorationselementen wie den monumentalen Pilastern, Halbsäulen und Fensterrahmungen verfolgt wird. Der damalige Generaldirektor der Museen Wilhelm von Bode selbst machte Vorschläge zur Lichtführung in den Räumen und deren Proportionierung. Die Kunstwerke wurden im Kontext originaler Decken, Kamine, Türgewände, Gobelins und Möbel gezeigt. Das auf eine authentische Gesamtwirkung abzielende Präsentationskonzept Bodes machte weltweit Schule.

1904 wurde das Museum eröffnet. Im Zweiten Weltkrieg erlitt das Gebäude insbesondere im Bereich der Kuppel große Schäden. Beginnend in den 1950er Jahren wurde das Haus schrittweise wiederaufgebaut und in Betrieb genommen. In den 1990er Jahren begann die Generalinstandsetzung mit den ersten Teilbaumaßnahmen, im August 2000 schlossen sich die Bauarbeiten für die Grundinstandsetzung an. Das Münzkabinett wurde anlässlich seines 100. Geburtstages am 22. Oktober 2004 im Bode-Museum wiedereröffnet. Seit dem 19. Oktober 2006 ist das gesamte Bode-Museum mit der Skulpturensammlung, dem Museum für Byzantinische Kunst, dem Münzkabinett und Werken der Gemäldegalerie wieder für die Öffentlichkeit zugänglich.

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