Monbijoupark

Open Air/Sonstiges
Monbijoustraße 3
10117 Berlin (Mitte-Tiergarten-Wedding)
Verkehrsverbindung
Hackescher Markt S5, S7, S75, S9
Oranienburger Straße S1, S2
Der Monbijoupark ist eine in der Spandauer Vorstadt von Berlin-Mitte gelegene etwa 3 ha große Parkanlage. Die geschützte Grünanlage befindet sich in einem beliebten Ausgeh- und Flanierviertel von Berlins neuer Mitte und wird im Süden von der Spree sowie im Norden von der Oranienburger Straße und dem Monbijouplatz begrenzt.

An der Stelle des Parks stand bis 1959 das Schloss Monbijou, dessen durch den Krieg beschädigte Überreste, wenn auch in weiten Teilen erhalten, aus politischer Überzeugung und einen womöglich aufwändigen Wiederaufbau vermeidend, im Geist der Zeit abgetragen wurden. Das Gelände wurde dann bis 1962 zum Freizeitpark umgestaltet. Dazu gehörte der Bau eines Kinderfreibades nach Plänen von Heinz Graffunder (1926–1994) und Walter Hinkefuß im Jahre 1960. 1974 wurde der Park erneut umgestaltet. Den Gaststättenpavillon entwarf Peter Hartlich. 2001 wurden das Bad und die Gaststätte gründlich renoviert.

Von 2006 bis 2007 wurde der Park nach Plänen der Garten- und Landschaftsarchitekten Lützow 7 aus Berlin für 3,3 Millionen Euro neu gestaltet und eine bis zu neun Meter breite Uferpromenade eingerichtet. Die Wege führen seitdem schnurgerade durch die Grünanlage mit ihren weitläufigen Rasenflächen, die ausdrücklich für Sonnenbad und Ballspiel zugelassen sind.

Neu ist auch ein Schalenbrunnen in der Tradition des 18. Jahrhunderts an der Oranienburger Straße Ecke Monbijoustraße von Jasper Halfmann, der von 1995 bis 2000 im Prinzessinnengarten neben der Deutschen Staatsoper gestanden hatte. Auf Vorschlag der Anwohner wurde ein Rodelberg für den Winter angelegt und auch der einstige Grillplatz soll in nächster Zeit wieder ausgewiesen werden. Nach der Entfernung der Büsche kann man nun von der Oranienburger Straße aus unter den Baumkronen hindurch fast bis zur Spree sehen.

Die im Oktober 2006 wieder aufgebaute Monbijoubrücke verbindet den Park mit dem Bode-Museum und der Museumsinsel.

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