Maxim Gorki Theater

Theater
Am Festungsgraben 2
10117 Berlin (Mitte-Tiergarten-Wedding)
Tel 030 202210
Verkehrsverbindung
Friedrichstraße U6, S1, S2, S25, S5, S7, S75, S9
Bus 100, 200, 348
Tram M 1, 12
Location Website
Das Maxim Gorki Theater, nahe »Unter den Linden« gleich hinter der Neuen Wache gelegen, ist das kleinste und intimste der Berliner Staatstheater. Das klassizistische Gebäude wurde zwischen 1823 und 1827 von Karl Theodor Ottmer nach Entwürfen Karl Friedrich Schinkels als Berliner Singakademie errichtet. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg, unter den kulturpolitischen Vorzeichen der Nachkriegszeit, wurde mit der Wiedereröffnung ein Sprechtheater ins Leben gerufen, das 1952 programmatisch mit dem Namen des sowjetischen Autors Maxim Gorki versehen, Gegenwartstheater repräsentieren sollte. Im Laufe der Geschichte dieser über 50 Jahre hat das Gorki Theater dies auf sehr unterschiedliche Weise immer wieder getan.
Im Spielplan der ersten Jahre unter Intendant Maxim Valentin (1952-1968) bestimmten Texte des russischen und sowjetischen Realismus den Spielplan, der auch den Versuch unternahm, die Gegenwart der späteren Aufbaujahre zu begleiten, als ein politisches Gegengewicht zur Ästhetik des benachbarten Berliner Ensembles unter Bertolt Brecht.
Albert Hetterle (1968-1995), der zweite Intendant des Hauses, das er bis über die politische Wendezeit von 1989 hinaus leitete, machte das Haus in der DDR-Zeit und noch im wiedervereinigten Berlin zu einer Bühne, die zunehmend auch für die kritische Auseinandersetzung mit der Gegenwart und ihren politischen Amplituden stand. Zudem fanden hier hervorragende Regisseure ein künstlerisches Zuhause, wie u.a. Thomas Langhoff, der im Gorki Theater seine ersten Theaterarbeiten inszenierte und dessen legendäre Inszenierungen DREI SCHWESTERN und DIE ÜBERGANGSGESELLSCHAFT zu wichtigen kulturpolitischen Ereignissen und Reibungspunkten der späten 80er Jahre wurden.
Mit der Intendanz von Bernd Wilms (1995-2001) behauptete sich das Maxim Gorki Theater als zwar kleines, aber höchst vitales Haus, das sich mit Aufführungen wie DER HAUPTMANN VON KÖPENICK oder BERLIN ALEXANDERPLATZ klar positionierte.
Volker Hesse ist seit der Spielzeit 2001/2002 Intendant des Maxim Gorki Theaters. In dieser Zeit ist das Ensemble des Theaters, in dem sich junge Schauspieler zu Protagonisten entwickelten, seit vielen Jahren das Gorki prägende und regelmäßig gastierende Schauspieler arbeiten, zu einer starken künstlerischen Kraft geworden. Aus ihr heraus sind immer wieder Theaterabende entstanden, die unmittelbar auf die Gegenwart und Berlin reagieren, Stückentwicklungen, die ästhetisch und politisch interessante Kontroversen auslösten. Daneben wird der Spielplan von Inszenierungen der klassischen Dramatik und klassischen Moderne geprägt, sowie durch den Stil und die konzeptionell unterschiedlichen Denkweisen der regelmäßig am Gorki inszenierenden Regisseure. Das sind neben Volker Hesse vor allem Adriana Altaras, Bruno Cathomas, Alexander Lang und Joachim Meyerhoff. Die Studiobühne des Maxim Gorki Theaters ist mit groß angelegten thematischen Blöcken immer wieder ein Ort der künstlerischen und politischen Diskussion, wo zudem eine besonders hohe Zahl an Ur- und Erstaufführungen stattfindet.

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Kleiner Mann
Mi 29.03.2017 | 18:00 Uhr
Maxim Gorki Theater
ab 13,50 EUR
Dickicht
Do 30.03.2017 | 19:30 Uhr
Maxim Gorki Theater
ab 13,50 EUR
Der Auftrag
Fr 31.03.2017 | 19:30 Uhr
Maxim Gorki Theater
ab 13,50 EUR

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